Autorenunterstützung

Schulung und Unterstützung für Autoren

Je besser die Dissertationen von Seiten der Doktoranden als strukturierte Dokumente geschrieben werden bzw. bereits als archivierfähiges, den Anforderungen der jeweiligen Hochschule entsprechendes Format abgeliefert werden, desto geringer ist der Arbeitsaufwand auf Seiten der Bibliothek. Die Bestimmungen der Hochschulbibliotheken zu Text- und Dateiformaten, Auszeichnungs- und Gestaltungsrichtlinien sowie den einzureichende Metadaten zum Dokument stellen gewisse Anforderungen an die Qualität der von den Doktoranden eingereichten Dissertationen. Aus diesem Grund wird empfohlen, ein entsprechendes Schulungs- und Unterstützungsangebot anzubieten.

Spezifische Informationen für die jeweilige Hochschule

Das Schulungs- und Service-Angebot für Autoren sollte auf die Bedürfnisse der jeweiligen Hochschulbibliothek abgestimmt sein. An der Humboldt-Universität zu Berlin bietet beispielsweise das Rechenzentrum einmal im Monat eine 4-stündige Einführung in das Arbeiten mit der entwickelten Formatvorlage für Dissertationstexte an (diese Formatvorlage muss von Doktoranden an der HU Berlin verpflichtend verwendet werden). Der Übungskatalog, der ebenfalls mit den Formatvorlagen aus dem Netz heruntergeladen werden kann, ist so konzipiert, dass er als Unterrichtsmaterial mit integrierten Übungen verwendet werden kann. Darüber hinaus bietet die HU Berlin Beratungsmöglichkeiten per E-Mail, Telefon oder Sprechstunde an und stellt ein umfangreiches Online-Informationsangebot, u. a. mit ausführlichen FAQs, zur Verfügung: Hinweise für Autoren der HU Berlin.

Das Angebot aktuell halten

So wie die HU Berlin bieten die meisten Hochschulbibliotheken über ihre Homepage bzw. die Seiten ihrer elektronischen/digitalen Bibliothek ausführliche Informationsangebote für Doktoranden an. Der Pflegeaufwand für diese Informationsangebote sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Insbesondere die Informationen, die lokal oft Veränderungen ausgesetzt sind (z. B. Abgaberegelungen der Fachbereiche, Rechtsfragen, FAQs, Ansprechpartner, Sprechzeiten), müssen regelmäßig aktualisiert werden. Von Vorteil ist es daher, wenn die Bibliothek an einem Publikationssystem (z. B. OPUS) beteiligt ist, welches gleiche Funktionalitäten für viele Hochschulen aufweist. Die meisten Informationen zur Dokumenten-Erstellung in solch einem Publikationssystem werden zentral gepflegt und können von den beteiligten Hochschulen bzw. Bibliotheken nachgenutzt werden. Siehe hierzu die Informationen von OPUS Stuttgart.

Spezielle Info-Maßnahmen (z. B. Flyer)

Bibliotheken sollten schließlich nicht übersehen, dass auch über den Rahmen von online verfügbaren Angeboten hinaus spezielle Info-Maßnahmen erfolgversprechend sein können. Einige Bibliotheken haben deshalb sehr gute Info-Flyer konzipiert, die an Fachbereichen und Instituten ausgelegt werden. Um interessierten Bibliotheken ein wenig Arbeit abzunehmen, hat die Koordinierungsstelle DissOnline in Form eines Info-Flyers die am meisten nachgefragten Informationen für Promovenden zusammengestellt (Vorteile der Online-Dissertationen, Möglichkeit der parallelen Veröffentlichung in einem Verlag mit Hinweis auf einen Mustervertrag, Recherche, weitere Info-Möglichkeiten). Jede Bibliothek kann diesen Flyer kopieren, mit lokalen Kontaktdaten versehen und direkt oder z. B. über die Fachbereiche Promovenden zur Verfügung stellen.

Beispiele für weitere Info-Flyer einzelner Bibliotheken finden sich auch in Bremen, Chemnitz oder Kaiserslautern.

Institutionen mit elektronischen Publikationen

 
E-Mail-IconUta Ackermann